Die Heidelercheein vom Aussterben bedrohter Holledauer
Handlungsempfehlungen und Förderleitfaden für Hopfenbauern, Landwirte und Grundeigentümer

Vorbemerkung

Der Bayerische Ministerrat hat am 01. April 2008 eine Strategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt in Bayern (Bayerische Biodiversitätsstrategie) beschlossen. Bis 2020 soll sich die Gefährdungssituation für mehr als 50 Prozent der Rote-Liste-Arten um wenigstens eine Stufe verbessern. (Quelle: www.stmuv.bayern.de/umwelt/naturschutz/biodiversitaet/)

Zur Umsetzung dieser Strategie werden in ganz Bayern Artenhilfsprojekte ins Leben gerufen. In der Holledau soll das BayernNetzNatur-Projekt „Heidelerche im nördlichen Landkreis Pfaffenhofen“ dazu beitragen, die einmaligen Heidelerchen-Bestände vor dem Aussterben zu bewahren.

Diese Internetpräsentation ist in erster Linie als Informationsquelle für Hopfenbauern, Landwirte und Grundeigentümer zu verstehen, denn jeder einzelne Landnutzer kann der Heidelerche helfen.

Als Grundinformation werden zunächst der für die Heidelerche optimale Lebensraum und dessen Elemente, wie zum Beispiel Hopfengärten, Ackerbrachen und Wiesen, beschrieben. Anschließend werden die für die Heidelerche günstigen Bewirtschaftungsformen erläutert. Diese sind häufig mit einem geringen Mehraufwand oder mit Einschränkungen für den Landwirt verbunden. Deshalb werden für jedes Landschaftselement die jeweiligen Agrarumweltprogramme praxisnah vorgestellt, welche vom Flächennutzer als Ausgleich in Anspruch genommen werden können. Eine kurze Beschreibung des Artenhilfsprojektes, eine Karte des Projektgebietes sowie eine Liste der Projektbeteiligten und Kontaktadressen runden die Internetpräsentation ab.

 

Foto: Z.Tunka/LBV-Archiv